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Nachberichte und Pressemitteilungen 

Dieser schöne Nachbericht zur Wanderung auf die Heilbronner Hütte von dem Wochenende 03.07. - 05.07.2022 wurde uns von einer Teilnehmerin zugeschickt. Vielen Dank für die Einblicke, die wir gerne mit allen Teilnehmenden der VHS Unterland teilen!

"Die Wandertour auf die neue Heilbronner Hütte ging in die zweite Runde. Nachdem im letzten Jahr der Aufstieg von Regen begleitet wurde, starteten wir in diesem Jahr mit puren Sonnenschein. Mit der Tafamuntbahn stiegen wir auf 1550 m Höhe auf und starteten dort unsere Tour zu Fuß. Die Route führte vorbei an dem wunderschön gelegenen Wiegensee, der zu einer kleinen Verschnaufpause einlud. Von dort weiter ging es in Richtung Verbella Alpe auf 1938 m. Die letzten 380 Höhenmeter brachten uns an das Ziel und wir erreichten nach insgesamt 4,5 Stunden die neue Heilbronner Hütte.
Noch in der Morgendämmerung brach die Gruppe am nächsten Tag auf und konnten so den Sonnenaufgang vom ersten Gipfel des Tages, dem Strittenkopf, auf 2.604 m genießen. Ein einzigartiger Augenblick, den jeder kurz innehalten ließ. Nach dem Abstieg wartete bereits ein stärkendes Frühstück in der Hütte auf uns. Im Anschluss sollte der Valschavielkopf auf uns warten. Der Weg führte entlang dem Scheidsee und dem Hochmoor weiter zum Valschavieljoch und der Landesgrenze Tirol / Vorarlberg. Dort mussten wir leider auf halber Höhe, aufgrund des starken Regens, die Tour abbrechen und wieder zur Hütte zurückkehren. Dort angekommen war der Wettergott jedoch gnädig mit uns und ermöglichte eine weitere Tour zum „Brüllenden See“ und von dort aus eine spontane Besteigung der westl. Fluhspitze auf 2.653 m Höhe. Auch dieser 2. Gipfel an diesem Tag bot eine spektakuläre Aussicht. Mit einem herannahenden Gewitter während der Rückkehr zur Hütte wurde in den letzten Metern nochmals die Kraft der Natur deutlich.
Am nächsten Morgen hieß es leider schon wieder Abschied nehmen von dieser unglaublich schönen und beeindruckenden Natur.
An dieser Stelle nochmals ein herzlichen Dank an Ralf für diese drei wirklich tollen Tage in den Bergen. Durch Ralf wurden wir sicher am Berg geleitet und es wurden uns Augenblicke und Möglichkeiten geschaffen, die wir alleine so wohl nicht erreicht hätten!"

Schon der Anblick eines Alpakas zaubert vielen Kindern ein Lächeln ins Gesicht. Das Vertrauen zu den Tieren muss allerdings erarbeitet werden. Lamas und Alpakas mögen kein lautes Schreien und keine ruckartigen Bewegungen. Wer sich darauf einlässt wird viel Freude an den sanften Tieren haben. Ein Spaziergang mit Ihnen entschleunigt. Stress und Eile sind wie vom Erdboden verschwunden und man fühlt sich verbunden mit der Natur und den Tieren. Auch die Bewohner der Stiftung Lichtenstern kommen immer wieder gerne nach Hirrweiler. Eine gemütliche Wanderung in der Natur die Begegnung mit den Tieren bringt neue Eindrücke und schafft Abwechslung und kleine Freunden im Alltag.

Seit 5 Jahren leben die 2 Alpakas und das Lama in Hirrweiler. Sie haben eine große Weide und einen schönen gepflegten Stall. Ihre Betreuerin Frau Stenger berichtet von den Tieren:

„Mich haben diese sanften Tiere schon immer fasziniert. Es sind aber keine Kuscheltiere. Sie lassen sich ungern berühren. Sobald sie aber an der Leine sind, nehmen sie es hin. Sie sind sehr sensibel und erspüren die Stimmungen bei dem, der sie führt. Darum dauert es zu Beginn der Wanderung auch immer eine Weile bis die Harmonie zwischen Mensch und Tier hergestellt ist, die ein ruhiges Wandern erlaubt. Es fällt mir immer wieder auf, dass die Tiere besonders auf Kinder und Menschen mit Handicap positiv reagieren. Besonders Knut, das weiße Alpaka sucht den engeren Kontakt, indem er mit der Nase ganz dicht an das Gesicht kommt, es scheint er ‚küsst‘. Auch das Lama Flecki reagiert sehr gelassen und weicht nicht von der Seite seiner Führungsperson. Das stärkt das Selbstwertgefühl und die innere Zufriedenheit beim demjenigen der führt. 
Bei unruhigen Menschen, z.B. auch bei Kindern mit ADHS überträgt sich diese ‚Zappeligkeit‘ auch aufs Tier. Es reagiert unruhig, teilweise fluchtbereit. Das Kind merkt, wie sein Verhalten auch das Verhalten seines unmittelbaren Umfelds beeinflusst. Kameliden, zu denen Lamas und Alpakas gehören, spiegeln dem Menschen die eigene Verfassung wider. An Tagen, an denen ich selber gestresst bin und unter Zeitdruck stehe zeigen sich die Tiere auch mir gegenüber bockig und unlustig. Sie können unheimlich stur sein, bis dahin, dass sie sich auf den Boden legen und keinen Schritt mehr weitergehen, wenn ihnen etwas nicht behagt.“

Wer einmal selber bei einer Lama- und Alpakawanderung dabei sein möchte, dem empfehlen wir einen Blick in das Programm der VHS Unterland in der Außenstelle Löwenstein, denn dann gibt es wieder neue Kurse mit den Alpakas und Lamas. Wir freuen uns auf euch.

 

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